So lagern Sie Schmuck und Bargeld richtig

Ratgeber
20.07.2018

Alle dreieinhalb Minuten findet ein Einbruch in Deutschland statt. Selbst in der kurzen Zeit, in welcher Sie diesen Text lesen, schlägt wieder ein Verbrecher zu. Allein im Jahr 2016 wurden 151,265 Wohnungseinbrüche in Deutschland getätigt.

Ursachen für diese hohen Einbruchszahlen sind meistens niedrige Zinsen und die Skepsis gegenüber Kreditinstituten. Immer mehr Menschen beschließen für anstehende Ausgaben oder ein sicheres Gefühl einen Teil ihres Vermögens in Form von Bargeld oder anderen Wertanlagen zuhause zu lagern. Doch wirklich sicher liegt das Vermögen dort nicht. Denn es gibt so gut wie kein Versteck, welches ein Einbrecher nicht kennt.

Das richtige Versteck

Um zu verhindern, dass Bargeld und Wertanlagen wie Uhren oder Ringe gestohlen werden, sollten Sie Wertsachen vor allem nicht an leicht zu erratenden Orten verstecken, zum Beispiel im Kissenbezug, unter der Matratze oder im Wäscheschrank. Dort werden sie von Einbrechern mit Sicherheit gefunden. Geldkassetten und Schatullen werden zudem leicht und schnell eingesteckt. Selbst ausgefallenere Tricks wie in der Tiefkühltruhe oder plastikverpackt im Spülkasten sind leichte Beute für Personen, die auf Ihr Geld hinauswollen. Als hätten die Verbrecher einen Instinkt dafür, finden sie selbst hinter Wandverkleidungen oder Gemälden Ihre Schätze.

Grundsätzlich sollten die bereits beschriebenen „klassischen“ Verstecke gemieden werden. Hilfreich ist es, sich in die Lage des Einbrechers zu versetzen und zur Kenntnis zu nehmen, dass er unter Umständen nur wenige Minuten Zeit hat, um nach Wertvollem zu suchen. Ein gutes Versteck sollte schwer zu finden und unauffällig sein, um dem Dieb die Zeit zu nehmen. Allerdings passiert es nicht selten, dass Geld aus dem Besitz des Eigentümers verschwindet, weil er sein Versteck zu gut gewählt hat und das Geld selbst nicht mehr wiederfindet. Natürlich sollten Geld und Wertgegenstände aber nicht offensichtlich in der Wohnung herumliegen oder durch Fenster sichtbar sein.

Der Wertschutzschrank

Eine Möglichkeit der sicheren und meist kostenaufwendigeren Aufbewahrung bietet der Wertschutzschrank. Im Hinblick hierauf sollte zuvor aber gründlich überlegt werden, was im Tresor aufbewahrt werden soll. Nicht nur Wertgegenstände wie Bargeld und Schmuck sind beliebte Ziele; wichtig sind auch Dokumente – ob Verträge, Bilanzen oder Privates. Elektronische Geräte wie zum Beispiel Laptops, Kameras und Festplatten oder die Briefmarken- und Münzsammlung sind bei Dieben ebenfalls sehr begehrt.

Das Bankschließfach

Eine weitere Sicherheitsmöglichkeit bietet das Bankschließfach. Dort ist das Geld sicher verwahrt, es ist zumeist eine Versicherung im Preis inbegriffen und nur der Inhaber hat Zugriff. Im Grunde bieten alle Banken ein Schließfach an. Jedoch hat der Besitzer nur die Möglichkeit, Zugang zu seinem Geld zu erlangen, indem er das Institut zu den Öffnungszeiten besucht.

Die Gefahrenmeldeanlage

Wenn nicht auf das Bargeld zuhause verzichtet werden kann, gibt es neben Bankschließfächern, einem Tresor oder besonders ausgefallenen Verstecken eine sicherere Alternative. Smarte Alarmanlagen oder mechanischer Einbruchsschutz für Türen und Fenster geben dem Einbrecher erst gar nicht die Chance, Ihre Sicherheit zu bedrohen. Darüber hinaus schützt eine Gefahrenmeldeanlage nicht nur vor einem Einbruch, sondern zusätzlich auch vor Wasserüberflutung, Feuer und im Notfall.

 

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